Jun 232007

19.-20.06.07 – Sala Congresowa – Warschau

The Rhythm has my soul…der Tag danach, nach dem Konzert von Tori im Sala Congresowa in Warschau, Polen. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Berlin-Warschau-Express und befinde mich auf dem Heimweg nach Waghäusel, der wohl gegen 23:30 Uhr heute mit dem Weg in´s Bett oder auch erst an den Rechner endet. Polen, ein Land in daß ich mit gemischten Gefühlen fuhr und zumindest von den zwei Tagen in Warschau angenehm überrascht war – von der Stadt und von den Menschen. Zugegeben, meinen Geldbeutel hielt ich trotzdem sehr, sehr eng an meinem Körper..es sind einfach zu viele Vorurteile in meinem Kopf von Polen. Polen, daß Land in daß ich – auch jetzt – nie mit meinem Auto fahren würde und falls meines in Deutschland weg wäre, ich würde es wohl zuerst hier oder in russischem Gebiet vermuten. Mag alles wahr sein, oder nicht, aber das Konzert von Tori in diesem wunderschönen Sala Congresowa mit seiner imposanten Decke und den alten, goldverzierten Gemälden über der Bühne, das hat was !

Spulen wir ein wenig zurück.. Die Reise nach Warschau begann am frühen Morgen in Berlin. Der Berlin-Warschau-Express fuhr um 06:36 Uhr vom Hauptbahnhof ab und nach gut 6 Stunden – inklusive 30 Minuten Verspätung – stieg ich im Hauptbahnhof “Warszawa Centralna” aus. Das Teil ist wie ein kleiner Mikrokosmos mit zig kleinen Geschäften die in diesem engen Netzwerk verteilt sind. Von der Sonne meist nicht erreichbar, ist daß ganze wie eine kleine Subkultur im Herzen von Warschau. Zuerst rief ich mein Hostel an, mein Zug hatte ja ´ne halbe Stunde Verspätung, war kein Problem für die Frau am Hörer. Blöd war nur, daß es regnete wie Sau.. Also kucken, was´n Taxi kostete zum Hostel. 40 Zloty wollte einer der Fritzen, nene… das konnte er sich stecken, die nehmen´s ja von den Lebendigen, diese Stinker. Für den Bus hatte ich kein Ticket und war auch noch zu sehr im Halbschlaf um mir eins zu holen, geschweige denn zu blicken, daß ich nur einen einzigen Bus hätte nehmen müssen zum Hostel. Also doch hinlaufen, sollte ja nur so 15 Minuten Fußwege sein. Im Regen durch Warschau, die ersten Eindrücke also a bisserl nass, dann sah ich das Hostel vor mir. Die (hübsche) Rezeptionistin zeigte mir mein Zimmer – ich mußte erstmal Fotos davon machen (zu sehen in der Galerie – die noch folgt) – für 200 Zloty bekam ich eine Villa. Wäre noch der Fernseher enthalten gewesen und nicht in einem allgemeinen Aufenthaltsraum zu finden gewesen, dort hätte ich länger bleiben können ;) . Nach ein bißchen im Bad frisch machen, schaute ich kurz in´s Internet – kostenlos für 30 Minuten täglich, aber so genau nahm´s da keiner. Danach schaute ich mir den Touristen-Stadtplan nach essbarem durch, zuerst wollte ich zwar das polnische Museum anschauen, aber der Hunger war größer. Ich pilgerte somit zum in der Karte angeprießenen Italiener und reservierte mir für 16:30 Uhr einen Tisch.

Jetzt hin zum Venue und mal kucken, ob schon Hunderte Fans auf das M&G warteten. Angekommen beim Sala Congresowa, waren nur sehr wenige Toriphiles zu sehen. Glyn oder so, einen Mann den ich schon öfters auf den Konzerten gesehen hatte und für den der Ausdruck “strange” oder besser “scary” wie geschaffen ist…mit seinen entweder weißen Shorts und weißen Tennissocken oder wahlweise beides in schwarz – redete mich an und ich sprach so kurz wie möglich mit ihm. John und Maria hatte er noch nicht gesehen und Smitty auch nicht. Gut, erledigt und hin zum Security-Mann, den ich über Smitty befragte. Er hatte von ihm erfahren, daß es ein After-Show-M&G gibt. Also nix mit M&G vor der Show. Im Gespräch mit drei netten Girls – eine aus Amsterdam – wurde ein bekannter Radiomoderator erwähnt, mit dem Tori anscheinend sehr gut befreundet ist und ein Interview von ca. 1 Stunde führte. Also durchaus verständlich, daß es nicht so viel Zeit vor dem Konzert gab für ein M&G. Somit war der Weg frei zum Tisch um 16:30 Uhr.

Mann war der Laden geil ! Ich hatte von meinen am Bankomat abgehobenen 300 Zloty noch 100 übrig und so bekam ich für ca. 80 Zloty einen grandiosen Salat mit in Wein und Ingwer eingelegten, noch halb rosa angebratenen Fleischstückchen, einen Cappucino und ein sehr sätttigendes Dessert bestehend aus einer ganzen Birne, in Stücke zerteilt und vollgesogen mit Alkohol in Unmengen köstlicher Schokolade…der Rest war dann Trinkgeld. Das Interieur war übrigens wie in einer venzianischen Liebesgrotte eingerichtet, mit den passenden Masken an den Wänden und entsprechender Beleuchtung, sehr romantisch :) . Gesättigt und grinsend ging also der kleine Michel zurück zu seinem Zimmer.
Im Zimmer nochmal kurz frisch machen und nach einem Internet-Check ging´s zum Venue..langsam laufend durch Warschau. Beim Venue war gegen 18:40 Uhr rum schon ´ne größere Menschenmenge zu sehen. ich sah Smitty und nach Begrüßung und Small-Talk suchte ich die Menge nach John und Maria ab. Plötzlich kamen zwei Freunde aus Polen auf mich zu und begrüßten mich in ihrem Land, hehe. Ich kannte die beiden vom Konzert in Berlin und freute mich zwei bekannte Gesichter zu sehen. Außerdem sind die beiden klasse drauf ! Nach dem anstellen in der Schlange und gleichzeitigem, angeregten Gespräch, war ich schließlich im Venue drin. Als ich meinen Platz aufsuchte, war ich leider sehr enttäuscht, ganz außen rechts von der Bühne..zwar Rszad 3 – also die faktisch 4. Reihe bei der Saalbestuhlung – aber eben nicht gerade beste Sicht. Man sah nur den Flügel von Tori, kein Schlagzeug, keinen Jon Evans am Bass. Ein bisserl deprimiert, machte ich mich auf Suche nach Smitty oder John und Maria., in der Hoffnung von Smitty ein Upgrade zu erhaschen, wäre daß 1. auf der Tour gewesen, aber ich fand niemanden. Also erstmal auf einen noch freien Platz in der 1. Reihe und den Support Act Joshua Radin angeschaut. Schöne Musik macht er, überhaupt nicht treibend und die Lebensgeister anstachelnd wei beim vorherigen Support Seth Lakeman, aber eine schöne Stimme und wirklich nicht übel. Nach seinem Auftritt ging die Suche nach Smitty weiter, die übrigens mit keinem Upgrade endete, aber im Verlauf dessen ich John, Maria, Eric + Freundin und Snake vom Sound sprach. Immer noch ein wenig kacke drauf, hockte ich mich auf meinen Platz und das Konzert begann um ca. 21:10 Uhr.
Manchmal ist es so, daß es Konzerte gibt, das ist es gar nicht so wichtig wo man sitzt, sondern wie die Stimmung ist und was für eine Setlist aufgespielt wird. Warschau war so ein Konzert.

Das Konzert

Santa betrat die Bühne und nahm mit “Body & Soul” gleich mal in einem Atemzug den ganzen Raum in sich auf, füllte ihn mit Leben und begann ein zauberhaftes Konzert. Als Tori wieder Tori war und “Baker Baker” spielte, brachen bei mir fast die Dämme..glasige Augen hatte ich sicherlich. Der Saal ging bei jedem Lied mit und die Stimmung konnte man förmlich greifen in der Luft. Bei “Black Dove” schlich ich mich schnell zu einem freien Platz in der 1. Reihe, ganz außen, man sah dort mehr die Boxen als Tori, aber es war ein sehr guter Startpunkt für den “Run” zu Bühne nach “Code Red”. Links neben mir hatte eine nette, hübsche Polin anscheinend die gleiche Idee gehabt, wir grinsten uns an und warteten auf “Code Red”. Beim letzten Drittel des genannten Songs krabbelte ich geschwind auf dem Teppich vor zur Mitte der Bühne. Die verdutzten Gesichter der Menschen in der 1. Reihe waren Gold wert ;-) . Als Tori von der Bühne ging, war ich direkt mittig an der Bühne. Es gab kurz Verwirrung durch die Security, ob man überhaupt so nah ran durfte, aber nach kurzer Zeit trauten sich auch andere vor und ich stand doch wieder direkt vor Tori´s Bösey in der Mitte der BÜhne, strike !
Mein Grinsen war so breit wie das von der Katze aus “Alice im Wunderland”. Hinter mir hatte es die zwei Freunde aus Polen auch weit vor geschafft. Die ersten Klänge von “Precious Things” ertönten, Michel hängte seine Brille am Tori-T-Shirt fest und bangte durchdrungen vom Rhythmus und der Lyrik. Das Leben durchfloß ihn und er lachte innerlich, schrie vor Freude äußerlich, trommelte auf der Bühne mit den Händen..the Rhythm had his soul… “Bouncing off Clouds” mit starkem Klatschanteil vom Publikum folgte und mit “Pancake” und “Hey Jupiter” endete ein famoses Konzert. Die Setlist bekam ich nach der Frage “..if it´s available.. I would take it..” von einer bekannten, sehr netten blonden Frau gereicht ;-) .
Bevor´s raus zum M&G ging, sah ich noch Maria, die mich “krabbeln” sah und das gar nicht so recht glauben wollte *s*. “Michael – you´re crazy !” oder so sagte sie zu mir, yep, stimmt schon ein wenig, aber es tat so dermaßen gut, daß sowas wieder klappte, ähnlich wie in Berlin 2001. Gut, raus zum M&G.

Beim M&G waren auch wieder die zwei Freunde aus Polen und Elise anzutreffen. Ich landete in der 2. Reihe, vor mir eine sehr kleine Polin, kam mir vor wie ein Riese im Vergleich zu ihr. Das warten auf Toriwar kurzweilig, ich fand mit einer dunkelhaarigen, bebrillten Polin einiges an Gesprächsstoff (..irgendwie gab es sehr viele hübsche Polinen, die Männer dort müssen glücklich sein ;-) ). Es war ihr 1. Tori-Konzert und das 1. M&G. Die Kleine vor mir hatte ein Gedicht für Tori geschrieben namens “Winter´s gone” – sehr schön und irgendwie auch traurig. “Winter´s gone” nahm direkten Bezug auf den Klimawandel. Als Tori dann bei ihr war, ließ sie trotz Ankündigung von Smitty (keine Unterschriften, keine Bilder mit Tori) ein Bild mit sich machen als Dank für das Gedicht. War eine sehr schöne Geste zu der späten Stunde von Tori. Danach redete ich mit Tori und dankte ihr für das grandiose Konzert und wir uns in Zürich und Frankfurt wiedersehen. Während des kompletten Gesprächs hielt Tori meine linke Hand und fuhr langsam mit dem Daumen über meine Hand. Solche kleine Gesten berühren mich immer wieder auf´s neue, mehr als so manche Worte ausdrücken könnten. Danke Tori !!!

Nach dem M&G und Grüßen in die Nacht ging´s auf zum Hostel durch das nächtlich beleuchtete Warschau. Im Zimmer angekommen, war ich noch so aufgedreht, daß ich um 01:30 Uhr rum nicht pennen konnte und so noch ein wenig in der Autobiografie von Michael J. Fox (”Comeback” – Parkinson wird nicht siegen) las und vorher die Setlist fotografierte. Irgendwann pennte ich ein und als der Wecker um 08:00 Uhr klingelte, die Dusche meine Lebensgeister wieder weckte, die Bettlaken und trara abgegeben, daß Frühstück gegessen war und nach kurzem Internet-Check der Wohnungsschlüssel abgegeben war, ging´s auf zum Bahnhof. Ich hatte noch viel Zeit und machte ein paar Bilder vom Sala Congresowas, fand daß Hard Rock Café von Warschau, pilgerte durch Zeitschriftenläden und wartete auf den Zug.

Jetzt sitze ich in diesem Zug und bin wohl ca ´ne halbe Stunde von Berlin entfernt (ja, zwischendurch hab ich auch mal geschlafen, keine Sorge, ich sitze hier also nicht total übermüdet und schreibe diese Zeilen mit meinen letzten Kräften ;-) . Wenn hoffentlich alles klappt, keine allzu großen Verspätungen und so, bin ich heute abend wirklich um 23:30 Uhr in Waghäusel, yep. Dann ist erstmal ´ne Weile kein Tori-Konzert angesagt für mich – am 29.06. wieder in Zürich und am 30.06. in Frankfurt. Bis dahin – euer Michel.

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens
Jun 212007

Amsterdam – Heineken Music Hall

Smitty M&G
Der Weg von Christoph´s Wohnung in Aachen nach Amsterdam war geprägt von nervigem Stau. Die liebe Straßenverwaltung von Holland oder sonstwer hatte die blendende Idee, die Straße Richtung Amsterdam zu sperren wegen Bauarbeiten und den ganzen, lahmen Verkehr entsprechend umzuleiten, super dat ! Leider wurde durch diesen Stau meine Laune merklich gestört und ich war wie ein verwundetes Tier, daß nur noch instinktiv reagiert und grundsätzlich einfach verdammt miese Laune hat. Nicht gerade unterstützend war auch der Anblick einer relativ großen Anzahl von Leuten beim Meet´n´Greet (M&G). Wenigstens tauchten auch nach und nach bekannte Gesichter auf auf, John und Maria, Richard und Sabrina, Matt mit seinem Freund und ??? (Holländerin ? kurzhaarig). So konnte man wenigstens ein bisserl reden. Schließlich verkündete Smitty, daß es ein After-Show-M&G geben würde aufgrund der zu zahlreichen Interviews in Amsterdam und Tori leider keine Zeit mehr für ein M&G vor der Show hatte. Also auf zum Vordereingang der Heineken Music Hall – diesem “Prachtbau“ von Konzerthalle.. Vor dem Eingang warteten schon eine ansehliche Anzahl von Menschen, gut, daß wir Eric in der Menge fanden – zusammen mit John und Maria. Die Lage war strategisch nicht ungünstig – ziemlich nahe zu einer der Eingangstüren – also stellte ich mich so nach und nach ein wenig mittig und hatte eine gute Position zum reinrennen.
Die Gespräche vor dem Einlaß waren übrigens der totale Erinnerungs-Flash an die 1998er-Tour. Die Zeit in den Staaten ist für mich immer in meinem Geist und meinem Empfinden eingebrannt als eine der besten Zeiten meines Lebens. Im November 1998 durch die halbe Ostküste zu fahren, bei einer Kulisse wie in “Fackeln im Sturm” und die in warme Farbtöne getauchten Wälder. Das Konzert in Burlington als wir morgens um 05:00 Uhr beim Vene ankamen und als erste vor Ort für den Tag das “Numbering” übernahmen – zumindest soweit es ging (..ich hab noch das Bild vor den Augen, als auf der Rückseite meiner Hand (links oder rechts weiß ich nimme) die “1” prangerte ;-) . Niemals werd ich diese Momente vergessen. Zurück zum Venue in Amsterdam…
Schon voller Adrenalin und Vorfreude auf den “Rush” – …the pushing of the people…I like it all so much…Contact ! … – stand ich also mit Christoph, Eric, Maria, John und einigen hundert Leuten hinter uns vor einer der Eingangstüren der Heineken Music Hall. Dann geshah etwas seltsames, die Tür rechts von mir öffnete sich – als einzige – und ich drückte mich so gut es ging durch den Menschenknäuel hinein in die Halle. Drinnen rannte ich so schnell wie möglich zur inneren Einlaßtür, die auch nicht lange verschloßen blieb und bald ging´s weiter in den Innenraum und direkt in die 1. Reihe. Eine Gruppe von ca. 40 Leuten war nun vor der Bühne, Maria und John gleich in meiner Nähe und Christoph weiter rechts in der 1. Reihe. Keine Spur von Eric – dafür sahen wir auf der Bühne Seth Lakeman und seine Mannen – wir wurden eigentlich zu früh eingelassen, der Soundcheck war noch gar nicht vorbei ;-) . Geile Gelegenheit, sich schon mal ein wenig warm zu machen, also zum Soundcheck von Seth zu headbangen ;-) . Sehr geil ! Als schließlich “der Rest” in die Halle eingelassen wurde, nahm Maria die verdutzten Blicke der Menschenmasse auf mit ihrer kleinen Digitalkamera, hehe, Glück muß man haben.

Das Konzert

Seth Lakeman war wie immer ein grandioser Support-Act und viel zu kurz.
Tori war heute Pip – ihre rockige Version sozusagen und es fing gut an mit “Teenage Hustling” und “Bliss”. Der Rest des Konzerts – abgesehen von “Winter” – war leider ein wenig…langweilig, zumindest für mich. Einige der Lieder hatte Tori bereits in Paris gespielt und irgendwie war mir persönlich die Setlist ein wenig zu vorhersehbar. Aber das war nur meine Meinung, den Holländern schien die Show zu gefallen. Ich wär am Ende bei “Hey Jupiter” fast eingeschlafen. Wie unterschiedlich doch die Auffassungen von ein und demselben Ereignis sein können.

Nach dem Konzert – diesmal hatte ich kein Glück mit der Setlist – ging´s noch kurz zum After-Show-M&G, dort traf ich erfreulicherweise Peter vom Toriforum.de, war cool ihn hier zu sehen. Leider mußten Christoph und ich zeitig weg zu seiner Schwester und einem guten Freund von ihm, die beide in Amsterdam eine Wohnung haben. Noch dazu hatte die Schwester von Christoph Geburtstag und so ging´s weg vom M&G und hinein nach Amsterdam via Straßenbahn. Mein Auto ließen wir solange in der Parkgarage des Venues stehen. An der Zielhaltestelle angekommen, schüttelte man sich die Hände, umarmte sich und lief zur Wohnung. Das Ziel noch wo hinzugehen, um einen zu heben, konnten wir aufgrund der späten Uhrzeit und dem fehlenden Angebot in der Wohngegend leider nicht erfüllen, aber mit ein bisserl Bier..nein..kein Heineken.. – gesponsert von Christoph´s Freund – ließ es sich gut auf den Geburtstag von Christoph´s Schwester anstoßen und ein wenig babbeln. Dann noch kurz in´s Toriforum.de kucken am Rechner in der Wohnung und bald war das Bett respektive die Isomatte und der Schlafsack angesagt. Am nächsten Morgen ging´s nach einem kurzen Frühstück – mit Butter auf dem Brot *s* – zur S-Bahn-Haltestelle und von dort zum Parkhaus der Heineken Music Hall. Auf nach Hamburg !

Setlist

Act I – Pip

  • Teenage Hustling
  • Bliss
  • Fat Slut
  • Smokey Joe
  • Body & Soul

Interlude

  • Professional Widow (Remix)

Act II – Tori

  • Big Wheel
  • Liquid Diamonds
  • Spring Haze
  • Cornflake Girl
  • Doughnut Song
  • Caught A Lite Sneeze

T & Bö

  • “fun” improv
  • Flying Dutchman
  • Winter

Band Returns

  • Father’s Son
  • God
  • Code Red

First Encore

  • Precious Things
  • Tear In Your Hand

Second Encore

  • Bouncing Off Clouds
  • Hey Jupiter
Start Slide Show with PicLens Lite PicLens
Jun 162007

Fast das gleiche Video wie von atmoravi: http://youtube.com/watch?v=sIYmXmVv0-U
nur aus meiner Sicht “gedreht”:

Jun 142007

Tori Tour 2007 – Salve Regina

Paris – Le Palais des Congrès

 

Videos:
833

Mit dem Auto ging´s los nach Aachen zu Christoph am frühen Morgen um ca. 06:00 Uhr. In Aachen stieg noch eine gute Freundin von Christoph ein – Mina – eine Frau gesegnet mit persischen Kochkünsten, die unsere Fahrt nach Paris zu der mit dem besten Catering machte – mehr wird nicht verraten, außer, daß alles sehr gut geschmeckt hat und nix mehr übrig ist. Die Fahrt mit dem Auto nach Paris war somit belebt von gutem Essen, sehr abwechslungsreicher Musik und viel Gelächter – wie sehr ich doch dieses Tour-Gefühl vermißt hatte.
In Paris angekommen sind wir wohl gegen 14:30 Uhr rum, Melanie und Christine – langjährige Tourbegleiterinnen – waren schon da und wir suchten erstmal nach dem Ort für das Meet´n´Greet (M&G). Zuerst dachten wir, es ist beim Künstlereingang des Venues, bis schließlich Smitty (Tori´s Bodyguard) vorbeikam und uns den richtigen Ort mitteilte – ein Stockwerk über uns beim Eingang. Smitty selbst war noch auf der Suche nach einem neuen Paar Schuhe in dem relativ ausladenden Einkaufszentrum in dem das Venue lag. Beim M&G sah man die neu erstandenen Sneakers deutlich :) .
Angekommen beim Ort des M&G war der Raum schon gut gefüllt – ca. 40 Leute. Ich erkannte gleich Dinounette von www.planetejorane.org – sehr schön, ich wollte Dinounette eh schon immer persönlich treffen :) . In dem Menschenknäuel waren auch einige bekannte Gesichter aus dem www.toriforum.de zu finden – Sarih (bezaubernd wie immer, Holli, Andreas, Bjiman, Maurice (grandios wie immer), choirgirl und noch einige andere, deren Namen mir leider nicht mehr eingefallen sind.
Das M&G selbst war sehr angenehm und Tori nahm sich in aller Ruhe allen Wünschen nach Fotos und Signaturen an. Ich sah mit einem Grinsen, wie Dinounette Tori ein sehr geniales Blumengebinde überreichte – Tori freute sich sichtlich darüber. Als Tori bei mir war, reichte sie mir die linke Hand und fragte wie es mir ginge. Wir redeten ein wenig und es tat richtig gut, Tori nach gut 2 Jahren wieder in echt und persona zu sehen – so gut wie jedes Gespräch mit Ihr ist Seelenbalsam.
Möge sie uns noch lange erhalten bleiben.
Nach dem M&G trafen wir noch auf Eric und seine Freundin, war ja auch schon eine Weil her, seit dem letzten mal Hände schütteln :) . Christoph und Mina holten sich schließlich noch die Eintrittskarten vom Ticket-Schalter ab, ich hatte meine Karte ja beim Besuch des Konzerts von Jorane in Potsdam von Anja (Torum) bekommen. Aufgrund von Reisevorbereitungen für Ihren Aufenthalt in Australien bzw. später England leider nicht nach Paris zum Konzert kommen konnte. Die Karte war 1. Reihe – besser ging´s nicht mehr.
Danke nochmal Anja für diese Gelegenheit, ich wünsch dir eine Hammerzeit in Australien und England.
Christoph, Mina und ich blieben noch ein wenig bei der relativ großen Torumsgruppe, aber als sich keine Einigung ergab, wegen gemeinsam was Essen gehen, sind wir drei selber losgetigert um ein Restaurant zu suchen. Eine kleine Episode noch zwischendurch war übrigens, als wir aus dem Venue rausgingen, stand eine kleine Gruppe von Frauen und Männern um 2 iMacs (einen 15´´ und einen 20´´ oder noch größer) – noch die G4-Modelle mit “Lampenschirm” dran. Ich fragte ein der Frauen, ob die iMacs etwa zum Verkauf stünden, hab war schon einen 15´´ G4 iMac daheim, aber man kann ja mal fragen :) . Die Frau verneinte und als wir später nochmal vorbeischauten, waren sie weg, hmm..hätte schon was gehabt, Tori-Konzert besuchen und gleich noch ´nen iMac mitnehmen, hehe. Zurück zum Essen, wir hatten nach einer Weile doch noch ein “Restaurant” direkt im Venue gefunden, ´ne Art Schnellimbiss mit Salat und Pommes und sowas – essbar, aber nix großartiges. Mit gestärktem Magen ging´s zurück zum Eingang und bald war auch Einlaß. Christoph und Mina amüsierten sich übrigens ein wenig über meine vergrößerte erregte Zone, aber dies bleibt ein Insider ;-) . Im Konzertsaal redete ich noch ein wenig mit Christoph, Maria, Dinounette und Richard + Sabrina (die auch irgendwann auftauchten). Die Zeit ging schnell vorbei und das Konzert begann.

Das Konzert

Der Support-Act Seth Lakeman war absolut begeisternd, brachte mich zum stampfen, klatschen und headbangen. SEHR GEIL – der beste Support-Act seit langer Zeit bei einem Tori-Konzert, wenn nicht der beste jemals. Wenn die Männer um Seth auf Tour gehen in Deutschland, werde ich ziemlich sicher versuchen auf 1-2 Konzerten dabei zu sein in meiner Nähe. Nach diesem grandiosen Auftakt schaute ich mich im Publikum ein wenig nach bekannten Gesichtern um und fand Sarih und Holli nebeneinander sitzen. Also auf zu den beiden und ein wenig “babbeln”. Sarih kannte ich schon ein wenig, aber ich wußte bis dato noch gar nicht, was Holli für ein cooler Stinker ist, hat Spaß gemacht und die Zeit verging wie nix.
Der große Auftritt – oder auch Tori betritt die Bühne als Clyde und spielte sich sofort wieder in mein Herz. Lieder wie “Bouncing Off Clouds”, daß mich zu Tränen rührende “Crucify” und ein superseltener Auftritt von “Garlands”, plus die Tatsache neben mir eine (französische ?) Toriphile zu haben, mit der man wunderbar mitsingen konnte – sorry für alle die wir beide mit unseren Gesängen gestört haben sollten, aber es war einfach so geil mit jemandem viele der Lieder von Tori zusammen zu singen und sich immer zu versuchen, den nächsten Titel an den ersten paar Takten zu erkennen. Ich hätte die Frau neben mir knutschen können dafür :) .
Nach “Code Red”ging der Sturm zur Bühne los und ich war so neben der Kappe, daß ich mir beim aufspringen aus der 1. Reihe – is ja auch ein soooo weiter Weg zur Bühne – volle Kanne das Knie an einer der Stahlstangen der Absperrung direkt bei der Bühne anrannte. Aua, Leiden und Freude lebten in dem Moment in einer schmerzhaften Symbiose. Bei “Precious Things” in der geilen, heftigeren ´98-Version bangte ich mit Genuß vor Tori´s Bösey ab. Sehr klasse !
Nach Ende des Konzerts sah ich Marcel, diesen wunderbaren Menschen und Tontechniker von Tori und fragte ihn nach der Setlist von Tori. Er gab sie mir – mit all den Bemerkungen drauf, welche Tonarten bei den einzelnen Songs verwendet werden, interesting :) . Schade war nur, daß Marcel nach Paris nicht mehr dabei war, so war Paris bis jetzt die einzigste echte Tori-Setlist auf der Tour. Alle folgenden Setlists sollten nicht mehr von Tori sein, diese spezielle Version wurde angeblich für die “Bücher” benötigt. Aber irgendwie isses auch ja auch nur ein Stück Papier ;-) .
Nach dem Konzert ging´s mit Christoph und Mina wieder zurück nach Aachen, pennen und am nächsten Morgen weiter nach Amsterdam.

Setlist

Act I – Clyde

  • Bouncing Off Clouds
  • Little Amsterdam
  • Rattlesnakes
  • Beauty Of Speed
  • Roosterspur Bridge

Interlude

  • Professional Widow

Act II – Tori

  • Big Wheel
  • Crucify
  • Siren
  • Cornflake Girl
  • Bells For Her [oops!]
  • Doughnut Song
  • Caught A Lite Sneeze

T & Bö

  • Paris improv
  • Leather
  • Garlands

Band Returns

  • Lust
  • God
  • Code Red

First Encore

  • Precious Things
  • Parasol

Second Encore

  • Take To The Sky
  • Hey Jupiter
Start Slide Show with PicLens Lite PicLens